Transfer Pricing Manager
Transfer Pricing Manager ist eine Softwarelösung zur automatischen Aufzeichnung, Beurteilung und Analyse von Verrechnungspreisen in gruppeninternen Geschäften.
TPM ermöglicht die Generierung vollständiger Verrechnungspreisaufzeichnungen aufgrund der im Programm gesammelten Stammdaten und somit die Erfüllung der Dokumentationspflicht nach Art. 9a des polnischen Körperschafsteuergesetzes (Gesetzblatt vom Jahre 2000 Nr. 54, Pos. 654 mit Änd.)
TPM ermöglicht eine umfassende Verwaltung von Verrechnungspreisaufzeichnungen. Die Software verwaltet eine beliebige Anzahl von Verrechnungspreisaufzeichnungen für eine beliebige Anzahl von Zeiträumen und garantiert eine automatische Erstellung von Aufzeichnungen für die einzelnen Steuerjahre sowie für sämtliche Parteien der aufgezeichneten Geschäfte.
TPM stellt die Vollständigkeit und Kohärenz der innerhalb der Gruppe nahestehender Personen erstellten Verrechnungspreisaufzeichnungen sicher.
Die Software ermöglicht die Speicherung nicht nur in der Datenbank erstellter Aufzeichnungen, sondern auch in der Datenbank aller Anlagen (Verträge, Vereinbarungen, Marktangaben), die einen Einfluss auf die Ergebnisse der Außenprüfung haben können. Die in der Datenbank gespeicherten, den entsprechenden Verrechnungspreisaufzeichnungen zugeordneten Anlagen können ein beliebiges Format haben (PDF, JPG, Datei-Formate von Microsoft Office). Diese Lösung ermöglicht den Mandanten ein zentrales Management von Verrechnungspreisen und deren Basisdokumenten.
Mit TPM ist auch die Gruppenarbeit an der Verrechnungspreisaufzeichnungen möglich. Dies stellt das elastische System der Benutzerverwaltung sicher, dabei ist auch die Verteilung von Aufgaben und die Integration von Microsoft Outlook möglich.
TPM bietet dem Nutzer vordefinierte „Wörterbücher” für typische Arten von Geschäftsvorfällen. Die Wörterbücher basieren auf den bestehenden Beschreibungen von Funktionen, Risiken und Kosten sowie den eingesetzten Aktiva und bieten Unterstützung bei der Erstellung von neuen Verrechnungspreisaufzeichnungen.
TPM erlaubt auch eine schnelle Erstellung von „Spiegelaufzeichnungen“ (d.h. Verrechnungspreisaufzeichnungen für die beteiligte Partei des Geschäftsvorfalls) für bestehende Verrechnungspreisaufzeichnungen.
Mit TPM können Verrechnungspreisaufzeichnungen für nachfolgende Jahre auf der Grundlage der bereits erstellten Verrechnungspreisaufzeichnungen für ein bestimmtes Steuerjahr automatisch generiert werden.
TPM läuft in der Windowsumgebung, sowohl als lokale Anwendung als auch als Netzwerkanwendung. Die Software ermöglicht den sicheren Zugang zur Anwendung von einem beliebigen Ort, deshalb ist sie als zentrales Managementsystem zur Erstellung und Archivierung von Verrechnungspreisaufzeichnungen für alle Konzernunternehmen einsetzbar.
Das visuelle Erscheinungsbild der Software richtet sich nach dem Stil einer populären Suchmaschine, was eine schnelle, intuitive Bedienung ermöglicht. Für das effektive Funktionieren der Software ist die Erfüllung der Standard-Hardwareanforderungen ausreichend.
TPM wird mit HASP-Key geschützt.
Auf Ihren Wunsch kann Transfer Pricing Manager durch folgende Erweiterungsmöglichkeiten in das Finanz- und Buchhaltungssystem bzw. in das ERP-System des Mandanten integriert werden:
1.Import von Daten in Bezug auf den Wert der mit nahestehenden Personen im Steuerjahr abgeschlossenen Geschäftsvorfälle.
2.Entwicklung eines Raports in Anlehnung an die Datenbank des Buchhaltungssystem des Mandanten, der das laufende Monitoring von Werten einzelner Geschäftsvorfälle im Steuerjahr ermöglicht und Geschäftsvorfälle automatisch aufzeigt, die der Erstellung von Verrechnungspreisaufzeichnungen bedürfen.
3.Entwicklung entsprechender Elemente des Buchhaltungssystems, die Typen von Geschäftsvorfällen mit nahestehenden Personen unter Berücksichtigung der gesetzlich geforderten Klassifikation von Geschäftsvorfallsarten identifizieren.
4.Statistische Analyse von Daten bezüglich der definierten Geschäftsvorfallsarten in einer Gruppe nahestehender Personen.
Die Datenanalyse umfasst:
- Detaillierte und automatische Identifizierung von Vergleichsgeschäftsvorfällen in Bezug auf ausgewählte Geschäftsvorfallsarten.
- Die Wahl der Untersuchung von nicht nahestehenden Personen, auf die sich Vergleichsgeschäftsvorfälle beziehen. Die Wahl hat zum Ziel, die wesentlichen Lieferanten bzw. Abnehmer bestimmter Waren- und Dienstleistungsgruppen zu identifizieren.
- Statistische Analyse der ausgewählten Untersuchung von Vertragspartnern in Bezug auf eine bestimmte Art des Geschäftsvorfalls. Die Analyse umfasst: die Ermittlung des Marktwertes in Form eines Preisbereichs, der in Geschäftsvorfällen mit nicht verbundenen Unternehmen angewendet wird, die Analyse der wichtigsten Finanzkennzahlen (Brutto-, Nettomarge) und statistischen Kennzahlen (Durchschnittswert, Abweichung, Quantil) in bestimmten Zeitabständen (Tages-, Wochen-, Monats-, Vierteljahr-, Jahresanalyse), Analyse der Preisentwicklung im Geschäftsvorfall mit einem verbundenen Unternehmen vor dem Hintergrund des definierten Marktwertbereichs, Identifizierung von Risiken aufgrund der Abweichungen der im Geschäftsvorfall mit einem verbundenen Unternehmen angewendeten Preisen vom Marktpreisbereich.
- Analysen in Form von Tabellen und Abbildungen (Schemata), die bei der Beschreibung der Methode zur Gewinnkalkulation und der Ermittlung des Preisbereiches für einen bestimmten Geschäftsvorfall in der Verrechnungspreisaufzeichnung verwendet werden können.